Aus der Sprachforschung
Warum Mädchen den größeren Wortschatz haben 07.09.2010- Grammatik lernen beide Geschlechter gleich gut. Doch beim Wortschatz haben Mädchen die Nase vorn: Ein US-Forscher erklärt warum. (Welt vom 06.09.10)
LINGUISTIK - Von Duden-DNA und einer Außerirdischensprache 16.08.2010- Wissenschaftler debattieren über Evolution in der Sprache - Ob und wie sich das Konzept Evolution auf Sprache übertragen lässt, ist noch völlig offen. Ein Workshop brachte kürzlich verschiedene Ansätze zusammen: Was formt unsere Sprachen? (Wissenschaft-online vom 11.08.10)
Computer soll tote Sprachen entschlüsseln 05.07.2010- In eingeritzten oder geschriebenen Zeichen die Spuren einer längst ausgestorbenen Sprache zu erkennen und diese dann auch noch zu übersetzen, ist traditionell das Ergebnis großer Gelehrsamkeit und langer, einsamer Stunden in der Studierstube. Jetzt könnte ein Computerprogramm den Sprachforschern Beistand leisten. (Wissenschaft-online vom 02.07.10)
Mundart muss Privatsache bleiben 21.06.2010- "Spijöök", Spaß, ist das plattdeutsche Wort des Jahres. Wenn aber die Verständigung durch die Mundart leidet, hört der Spaß auf. (Welt vom 20.06.10)
Muttersprache ist auch in der Fremdsprache immer präsent 07.06.2010- Sogar, wenn man einen rein fremdsprachigen Text in einer fremdsprachigen Umgebung liest, greift das Gehirn immer noch auf muttersprachliche Informationen zurück (Wisenschaft-aktuell vom 04.06.10)
Sprachkompetenz fördern heißt anders unterrichten 07.06.2010- Traditionelle Sprachdidaktik ist darauf gerichtet, »die« Wirklichkeit sprachlich angemessen zu erfassen. Was aber, wenn »die« Wirklichkeit erst von der Sprache erzeugt wird, Menschen also im Maß ihrer Sprachverschiedenheit buchstäblich in verschiedenen Welten leben? Es scheint, als sei diese Erkenntnis in unseren Schulen noch nicht wirklich angekommen. Die Förderung von Sprachkompetenz wird zur drängenden didaktischen Herausforderung in allen Fächern und Schularten. (Pädagogik 6/2010)
Schon mit Vorschulkindern ernsthaft reden 19.05.2010- Wenn Eltern schon mit den Kleinsten nicht in Kindersprache sprechen, verbessern sie die Chancen ihrer Kinder auf eine gute Sprachfähigkeit (Wissenschaft aktuell vom 14.05.10)
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